HIV Heimtest

Willkommen

Das Humane Immundefizienz Virus (HIV) greift das Immunsystem, den körpereigenen Abwehrmechanismus gegen Infektionen, an. HIV wird gewöhnlich durch Geschlechtsverkehr oder intravenösen Drogengebrauch (Fixbesteck) übertragen. Es wird geschätzt, dass rund 40 Millionen Menschen mit HIV infiziert sind. Es gibt zur Zeit kein wirksames Heilmittel gegen den HIV-Virus, aber Früherkennung und Behandlung kann Infizierten helfen sehr viel länger zu leben. Dieser Schnelltest ist das Richtige für Sie, wenn Sie glauben, dass Sie in der Lage sind, das Ergebnis alleine ohne die Anwesenheit eines Spezialisten zu verkraften. Sie sollten in jedem Fall einen weiteren Test in einer Klinik in Betracht ziehen. Sollten Sie ein positives Testergebnis haben, suchen Sie sofort ärztlichen Rat oder eine Aidsberatungstelle auf.

Es ist wichtig, dass Sie nach einer eventuellen Ansteckung 3 1/2 Monate warten, bevor Sie den Heimtest benutzen, da die HIV-Infektion sich erst zeigt, wenn die Antikörper sich gebildet haben. In den ersten 14 Wochen nach der Infektion ist es unwahrscheinlich, dass der Test Zeichen für eine HIV-Infektion anzeigt. Für weitere Informationen zu HIV besuchen Sie bitte The Body.

Unsere Dienstleistung ist absolut vertraulich. Wir geben an niemanden Informationen weiter. Sie können hier einen Rapid Anti-HIV (1&2) Test bestellen, und wir liefern schnell und zuverlässig per Luftpost. Die Schnelltests sind zu 99,9% genau. Sie erfahren das Ergebnis innerhalb von 10 Minuten. Der Test sucht und stellt HIV-1 & HIV-2 Antikörper in einer Blutprobe fest. Die Anwesenheit von HIV-Antikörpern weist auf die Anwesenheit des HIV-Virus hin.

Der Schnelltest ist von USAID anerkannt. Bitte klicken sie hier, um die Liste der von USAID anerkannten HIV/AIDS Rapid Test-Kits zu lesen oder klicken Sie hier, um die USAID-Tabelle herunterzuladen. Die Information befindet sich in der 25. Reihe der Tabelle.

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UN diskutieren Jahrtausendziele

Hunger, Krankheiten, schlechte Bildung – die Probleme der Dritten Welt sind enorm. Die “Millenniumsziele” der UN sollten helfen. Nach 10 von 15 Jahren ziehen die Vereinten Nationen jetzt Zwischenbilanz.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon setzt im Kampf gegen Armut auf “Superhelden”. So bezeichnet der Koreaner eine Gruppe von 18 Experten aus Politik (etwa Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero), Medien (CNN-Gründer Ted Turner) und Wirtschaft (Microsoft-Milliardär Bill Gates), die ihm bei der Durchsetzung der sogenannten Millenniumsziele helfen sollen. Superkräfte tun Not: Vor dem nächste Woche beginnenden “Zwei-Drittel-Gipfel” zu den im Jahr 2000 für 2015 formulierten “Jahrtausendzielen” sind noch viele Probleme ungelöst.

Unter Bans Vorgänger Kofi Annan hatten sich vor zehn Jahren 189 Länder der Vereinten Nationen ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2015 soll die Armut auf der Erde ebenso halbiert werden wie die Zahl der Hungernden. Die Kindersterblichkeit soll um zwei Drittel, die der Mütter sogar um drei Viertel sinken. Zudem wollten die Staaten die Ausbreitung von Aids stoppen, die Umwelt schützen und Frauenrechte fördern. Insgesamt wurden acht ehrgeizige Vorhaben, die Millenniumsziele, formuliert. Nach 10 Jahren soll nun ein Gipfel, zu dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in New York erwartet wird, Zwischenbilanz ziehen.

“Unsere Millenniumsziele bleiben in Reichweite”

“Wir haben in einigen Punkten Rückschläge hinnehmen müssen, aber unsere Millenniumsziele bleiben in Reichweite”, sagte Generalsekretär Ban Ende Juni bei der Vorstellung seiner “Superhelden”. Seine Angaben stimmen optimistisch: Die Zahl der vermeidbaren Todesfälle bei Kindern sank von 12,5 Millionen im Jahr 1990 auf 8,8 Millionen. Im Jahr 2008 bekamen zehnmal so viele HIV-Infizierte moderne Medikamente wie fünf Jahre zuvor. Und die Zahl der bettelarmen Menschen sank in den ersten 5 der 15 Jahre von 46 auf 27 Prozent. Bis zum Jahr 2015 könnten es sogar nur noch 15 Prozent sein.

Die Hilfsorganisation World Vision Deutschland (WVD) klingt da pessimistischer. “Noch immer sterben jedes Jahr fast neun Millionen Kleinkinder unter fünf Jahren, 40 Prozent erreichen nicht mal den ersten Lebensmonat nach der Geburt”, sagt WVD-Chef Christoph Waffenschmidt. Mutterschaft bedeute jedes Jahr für 350.000 Frauen den Tod.

“Vielleicht werden die Millenniumsziele nicht hundertprozentig erreicht”, sagt Michael Krempin von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, “aber für die armen Länder ist enorm viel geschafft worden.” In Asien seien viele Ziele schon jetzt erfüllt. “Das Problem bleibt Afrika, obwohl auch da deutlich mehr Kinder zur Schule gehen als noch vor ein paar Jahren.” Jetzt fürchten die Helfer jedoch, dass ihnen das Geld ausgeht. “In der Wirtschaftskrise haben nur wenige Länder ihre Entwicklungshilfe gekürzt”, sagt der GTZ- Experte. “Aber nun werden von vielen Sparhaushalte diskutiert. Die schwierigsten Jahre könnten erst noch kommen.”

Herausforderungen sind groß

“Wir halten unser Versprechen”, heißt es aus Berlin. “Unser Ziel bleibt ein Entwicklungshilfeanteil am Haushalt von 0,7 Prozent”, sagt Knut Steinhäuser vom Entwicklungshilfeministerium. Derzeit liegt die Quote allerdings bei gerade 0,4 Prozent. Für die Millenniumsziele ist das Ministerium optimistisch: “Die Herausforderungen sind noch sehr groß, aber es gibt beachtliche Fortschritte. Das Ziel kann erreicht werden, wenn alle an einem Strang ziehen.”

So bleibt die Bilanz geteilt: Boom in Asien, aber Armut in Afrika: Kinder sterben an im Westen harmlosen Krankheiten. Die meisten Menschen in ländlichen Gebieten haben keine Toiletten. Fast jede zweite Frau bringt ihr Kind ohne medizinische Betreuung zur Welt. Es bleiben also viele Probleme, die in nur noch fünf Jahren gelöst werden sollen. Vielleicht brauchen auch Superhelden mal ein Wunder.

Source: n-tv.de

Elke Schäfer und Katrin Rüdiger sprechen mit Schülern über HIV-Risiken

LUCKENWALDE – Die beiden Sozialarbeiterinnen Katrin Rüdiger und Elke Schäfer sind regelmäßig in den Schulen des Landkreises unterwegs, um Präventionsarbeit zu leisten. Zudem bieten sie in Luckenwalde und Ludwigsfelde HIV-Beratungen an.

Peinliche Fragen gibt es für sie nicht. „Aufklärung ist wichtig, um Ängste zu nehmen“, sagt Sozialarbeiterin Elke Schäfer. Nach den Herbstferien werden die Frauen wieder in 6. Klassen Sexualaufklärung leisten. „Am besten wäre es, wenn die Kinder zu Hause von ihren Eltern aufgeklärt werden und wir darauf aufbauen könnten“, sagt Katrin Rüdiger. Aus Erfahrung weiß sie, dass dies meist nicht der Fall ist und sich die Schüler ihr Wissen durchs Internet oder andere Medien aneignen. Allerdings sei dies oft nicht so tiefgreifend, wie es die Schüler vorgeben.

Mädchen und Jungen, denen es peinlich ist, vor ihren Mitschülern Fragen zu Verhütungsmitteln, Sexualpraktiken oder HIV-Risiken zu stellen, können die anonyme Blackbox nutzen. Katrin Rüdiger und Elke Schäfer beantworten alle Fragen.

Sie sind aber nicht nur Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Die HIV-Beratungen montags und dienstags in Ludwigsfelde (im ehemaligen Ärztehaus) und donnerstags im Gesundheitsamt in Luckenwalde werden gut angenommen. „Es kommen vor allem Personen, die sich unsicher sind und nicht wissen, ob sie sich eventuell angesteckt haben. Wir führen dann einen anonymen HIV-Test durch. Das Blut wird nach Potsdam ins Labor geschickt und eine Woche später liegt das Ergebnis vor“, sagt Elke Schäfer. Egal wie das Ergebnis ausfällt, es wird den Betroffenen nur persönlich mitgeteilt. Allerdings hatten die beiden Frauen bislang Glück: „Es gab bei uns im Gesundheitsamt bisher noch keinen positiven Befund“, sagt Katrin Rüdiger.

Source: maerkischeallgemeine.de

Kreisgesundheitsamt bietet HIV-Schnelltest an

KREIS RE. Ein Tropfen Blut aus dem Finger reicht für den HIV-Schnelltest aus, den das Kreisgesundheitsamt jetzt für Bürger aus dem Kreis Recklinghausen anbieten kann. Innerhalb von 30 Minuten lässt sich mit diesem Test klären, ob sich ein Mensch mit dem Aids-Virus infiziert hat.
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Für das neue Verfahren gilt wie für den klassischen HIV-Test: Er gibt nur dann präzise Auskunft über eine Ansteckung, wenner frühestens drei Monate nach der letzten denkbaren Risikosituation durchgeführt wird.
Bei dem bisher angebotenen anonymen und kostenlosen HIV-Test wird Blut aus der Vene genommen und in einem Laborauf Antikörper untersucht. Werden keine HIV-Antikörper gefunden (negativ), besteht kein Anhaltspunkt für eine Infektion. Reagiert der Suchtest, schließt sich ein Bestätigungstest aus der vorliegenden Blutprobe an. Ein positives HIV-Testergebnis wird durch eine Kontrolluntersuchung abgesichert. Das gesamte Testverfahren dauert eine Woche.
Der HIV-Schnelltest beinhaltet die erste Stufe des Verfahrens. Bei einem „reaktiven“ Ergebnis im Schnelltest, schließen sich die üblichen Schritte mit Blutentnahme und Labortest an.
Das Kreisgesundheitsamt führt den Schnelltest in seiner Nebenstelle Marl durch. Der Test erfolgt anonym und kostet fünf Euro. Der klassische HIV-Test ist kostenlos.

Source: stimberg-zeitung.de

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HIV Schnelltest

Hilfe für Afrika kommt aus Sulzbach

In einem mobilen Labor des Fraunhofer-Instituts können Blutproben auf HIV und Tuberkulose getestet und danach eingefroren werden. In wenigen Wochen wird der Lkw in Südafrika eingesetzt.

Von SZ-Redaktionsmitglied Sonja Riedel

Sulzbach. Ein mobiles Diagnostik-Labor für HIV und Tuberkulose hat das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik in Sulzbach-Neuweiler entwickelt. Das Labor wird von einer Lkw-Zugmaschine bewegt. Darin können Ärzte und Krankenschwestern Blutproben auf HIV und Tuberkulose testen und einfrieren. „Das ist weltweit das einzige mobile Labor dieser Sicherheitsstufe, das behördlich zugelassen ist“, sagt der Virologe Hagen von Briesen, der an der Entwicklung mitgewirkt hat.
In dem Labor kann unter Sicherheitsstufe drei gearbeitet werden, die bei Tuberkulose nötig ist, weil der Erreger auch über die Luft übertragen werden kann. Bei dieser Sicherheitsstufe herrscht in dem Labor während der Arbeit ein ständiger Unterdruck von ungefähr minus 70 Pascal. „Die Luft im Lkw wird angesaugt und gefiltert, damit keine Tuberkulose-Erreger nach draußen dringen können“, sagt von Briesen. Der Unterdruck sei für das Personal während der Arbeit nicht spürbar. „Wenn man mit einem Aufzug nach oben fährt, ist der Unterdruck größer“, erklärt er.
In wenigen Wochen schon verlässt das Labor Sulzbach. Per Schiff wird es nach Südafrika gebracht, wo es zum ersten Mal eingesetzt wird. „HIV und Tuberkulose sind dort weit verbreitet“, erklärt der Virologe. Eine große Zahl von Menschen sei sogar an beidem erkrankt. Wenn der Lkw unterwegs Halt macht, können in einem speziellen Vorzelt bis zu acht Patienten gleichzeitig getestet werden, 30 bis 50 Patienten insgesamt an einem Tag. Die Behandlung geht über den einfachen HIV-Schnelltest hinaus. „Man kann auch analysieren, wie es um das Immunsystem des Patienten steht“, erklärt von Briesen. Medikamente habe der Truck nicht dabei. Der Gesundheitsminister der Westkap-Regierung, Theuns Botha, habe bei seinem Besuch in Sulzbach vor wenigen Wochen versichert, dass die positiv auf HIV oder Tuberkulose getesteten Menschen danach in Gesundheitsprogramme vor Ort aufgenommen werden und so die nötigen Medikamente erhalten könnten. Der Lkw wird in der Westkap-Region unterwegs sein.
Nach der Analyse können die Blutproben im Labor eingefroren und später für Forschungszwecke oder weitere Untersuchungen wieder aufgetaut werden. „Das ist eine Art Dornröschenschlaf, in dem sich die Zellen befinden“, erklärt der Virologe. So könnten etwa neue Untergruppen des HI-Virus entdeckt werden. An jedem Probengefäß ist ein elektronischer Chip angebracht, der alle Daten des Patienten enthält. Das soll eine Verwechslung verhindern.
Selbst wenn der Lkw auf einem Feld Halt macht, können alle Geräte in dem Labor benutzt werden. „Es gibt einen Dieselstromgenerator mit einer Leistung von 65 Kilowatt an Bord“, erklärt Uwe Schön, der sich bei dem Bau des Labors um die technische Umsetzung gekümmert hat. Das entspricht ungefähr der Leistung von zehn Elektroherden. Zudem sind 1000 Liter Diesel für die Stromversorgung im Tank, die laut Schön bis zu zwei Wochen reichen. Kraftstoff für die Zugmaschine wird extra getankt. Für die Wasserversorgung gibt es eine eigene Wasseraufbereitungsanlage. Ihr Tank fasst 240 Liter. Alle Geräte in dem Labor sind so angebracht, dass nichts kaputt gehen oder verrutschen kann, selbst wenn das Fahrzeug über holprige Feldwege fährt.
Bevor das Personal das Labor betreten darf, müssen sie durch eine Sicherheitsschleuse. Dort ziehen sie sich einen weißen Overall und Handschuhe über, setzen sich eine Schutzbrille auf und schlüpfen in spezielles Schuhwerk. „Wenn sie mit Tuberkulose-Proben arbeiten wollen, müssen sie auch einen Mundschutz tragen“, erklärt der Virologe von Briesen.
Er wird nach Südafrika fliegen, um das Labor an das dortige Gesundheitsministerium zu übergeben. Betrieben wird es von Ärzten und Krankenschwestern vor Ort. Zunächst soll es zwölf Monate lang in Südafrika eingesetzt werden. „Vielleicht bauen wir dann ein zweites mobiles Labor nach“, sagt von Briesen.

Auf einen Blick
Das Labor ist vier Meter hoch, 2,55 Meter breit und 13,80 Meter lang. Drei Jahre haben die Entwicklung und der Bau gedauert. Etwa zwei Millionen Euro hat die Fraunhofer-Gesellschaft dafür investiert. son

Source: saarbruecker-zeitung.de

HIV-Schnelltest

- 01.10: Checkpoint L*A*S*H – Kostenloser und anonymer HIV-Schnelltest von 18:00-20:00 Uhr. Infos unter www.check-lash.de, Ort: Plus e.V., Alphornstraße 2a, Ma, keine Anmeldung erforderlich!

Langwierige Behandlung mit Nebenwirkungen

Keine Zahlen zu HIV-Infizierten im Kreis / Urteil gegen No-Angels-Sängerin auch in Lübbecke ein Thema

Kreis Minden-Lübbecke. Das Urteil im HIV-Prozess gegen No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa ist gesprochen: Zwei Jahre Haft auf Bewährung bekommt die 28-Jährige, weil sie laut Gericht einen Sexualpartner mit dem tödlichen Virus angesteckt hat. HIV ist auch ein Thema im Kreis. Wie viele Menschen hier allerdings mit der Diagnose leben, ist unbekannt.

“Für den Kreis Minden-Lübbecke veröffentlicht das Robert-Koch Institut wegen zu kleiner Fallzahlen keine regionalen Ergebnisse”, sagt Susanne Glasmacher, Pressesprecherin des Instituts. Zahlen gibt es nur für den gesamten Regierungsbezirk Detmold. Hier wurden im vergangenen Jahr 51 HIV-Neu-Diagnosen gezählt, 2001 noch 14. “Das ist ein deutlicher Anstieg”, sagt Glasmacher.

Das Gesundheitsamt des Kreises bietet seit 1999 anonyme HIV-Tests an. Amtsärztin Dr. Elke Lustfeld: “Seit 2006 haben wir steigende Untersuchungszahlen.” Im Jahr 2009 war einer von 151 Tests positiv, seit 2000 sind insgesamt 1.373 Tests durchgeführt worden, von denen acht positiv ausfielen.

Peter Struck ist Geschäftsführer der Aids-Hilfe in Bielefeld. Zu ihm kommen auch Infizierte aus dem Kreis Minden-Lübbecke. Wie viele im Kreis tatsächlich mit dem HI-Virus leben, kann er nicht sagen: “Die Beratung findet häufig anonym statt, per Mail oder Telefon.”

Struck ist seit 24 Jahren Geschäftsführer der Aids-Hilfe – eine Zeit, in der sich der Umgang mit dem Virus verändert habe: “Mittlerweile lassen sich mehr Menschen als noch in den Achtzigern testen.” Je früher die Menschen von ihrer Infektion wüssten, desto höher seien ihre Überlebenschancen. “Trotzdem kann die Krankheit noch immer nicht geheilt werden.” Das weiß auch Julia Jakob von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Sie meint: “Die Menschen sind mittlerweile gut über die Krankheit informiert, aber nach wie vor ist die Aufklärung wichtig im Kampf gegen Aids. Eine Sorglosigkeit darf sich nicht einstellen.”

Sozialpädagogin Astrid Volkening macht seit sechs Jahren die Aids-Prävention für die AWO im Kreis. Sie berät an Schulen und auch in der AWO in Lübbecke zu Fragen im Zusammenhang mit Aids und Sexualität. “Aids ist nach wie vor ein Tabu-Thema, das hat man am Fall Nadja Benaissa gesehen. Wenn es die Diskriminierungen im Zusammenhang mit der Krankheit nicht geben würde, würde es Infizierten viel leichter fallen, darüber zu sprechen”, sagt Volkening.

Für die Experten ist klar: Prävention steht an erster Stelle. “Eine Behandlung ist möglich und auch erforderlich aber langwierig und meistens mit erheblichen Nebenwirkungen belastet”, sagt Dr. Lustfeld.

Source: nw-news.de

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Aidsgefahr ist auch im Kreis Neuwied nicht vom Tisch

Kreis Neuwied – Wer glaubt, Aids sei ein Problem der 80er- und 90er-Jahre und die Gefahr in unseren Breiten gebannt, ist auf dem Holzweg. Die Gefahr ist unverändert da, nur wird sie inzwischen immer öfter falsch eingeschätzt. Denn auch im Kreis Neuwied stecken sich nach wie vor Menschen mit dem HIV-Virus an – und das trotz Prävention.

Heidi Hoeboer von der beim Kreis angesiedelten Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit weiß wovon sie spricht. Zwar liegen ihr mit Blick auf die Betroffenen keine genaue Zahlen für den Kreis vor, dafür nennt sie eine andere: In der Immunologischen Ambulanz am Kemperhof in Koblenz lassen sich derzeit etwa 800 Patienten aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz betreuen.
Und Hoeboer, die im Kreis die Beratung abdeckt, nennt weitere Zahlen: In den 90er-Jahren hat das Gesundheitsamt noch an die 1000 HIV-Tests gezählt. Heute sind es maximal noch 200. „Daran sieht man, dass viele denken, ich brauche so einen Test nicht.“ Dabei zeige doch der medienwirksame Prozess gegen die No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa , wie wichtig die Eigenverantwortung ist.

Source: rhein-zeitung

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„Kondome waren mir peinlich“

Achim – ACHIM (mar) · „Ich heiße Sebastian, bin 30 Jahre alt und seit elf Jahren HIV-positiv.“ Für einen Moment war es mucksmäuschenstill in der Sporthalle der Achimer Hauptschule – die rund 200 Schülerinnen und Schüler der achten, neunten und zehnten Klassen waren merklich betroffen. Im Rahmen des Workshops „dance4life“ wurden die Jugendlichen gestern unmittelbar mit dem Thema HIV/Aids konfrontiert.

Die Hauptschüler proben den dance4life-Tanz.
Das Projekt dance4life war 2003 in den Niederlanden von zwei Geschäftsmännern gegründet worden, die der schnellen HIV-Ausbreitung nicht länger tatenlos zusehen wollten. Sie begannen, gegen die Immunschwächekrankheit zu kämpfen. Mit seinem Motto „Start dancing, stop Aids“ hat sich dance4life zu einer internationalen Jugendbewegung entwickelt, die am 27. November bei einem „Mega-Event“ ihren vorläufigen Höhepunkt finden wird: An diesem Tag sollen weltweit Tausende Menschen gleichzeitig den dance4life-Tanz tanzen.

Tanz und Gesang nutzte auch das fünfköpfige Team, um den Achimer Jugendlichen die Inhalte der gesundheitlichen Aufklärung näherzubringen. Die hatte Sebastian als Heranwachsender komplett außer Acht gelassen: „Ich habe ein unverantwortliches Leben mit vielen wechselnden Partnerschaften geführt“, erzählte der Bremer. „Ich habe nicht verhütet, weil es mir peinlich war, ein Kondom zu benutzen.“ Als 19-Jähriger infizierte er sich mit dem Virus, hatte ständig Entzündungen. Sein Arzt machte einen HIV-Test. Am Telefon erfuhr Sebastian das Ergebnis: positiv. „Ich dachte: Mein Leben ist vorbei.“ Er „schmiss“ die Schule und verbrachte die meiste Zeit im Krankenhaus. Irgendwann begann er zu kämpfen und fasste neuen Mut. Inzwischen hat er wieder eine Freundin. „Aber wie erklärt man dem Menschen, den man liebt, dass man HIV-positiv ist?“, fragte er. Sebastian schaffte es. Jetzt fällt es ihm am schwersten, zuzusehen, wie sich Freunde und Familie Sorgen um ihn machen. „Das einzig Positive an der Krankheit ist, dass ich sie mit euch teilen und euch raten kann, Kondome zu benutzen.“

Sebastians Bericht hatte die Schüler „ganz schön betroffen gemacht“, fand Schulleiterin Susanne Nakip. Doch viel Zeit zum Grübeln blieb ihren Schützlingen nicht, denn das dance4life-Team animierte die Schüler zum Rappen: „HIV and Aids – we can beat it!“, lautete die Botschaft. „Das Schöne ist, dass die Leute selbst aktiv werden und sich emotional und körperlich integrieren können“, erläutert Tänzerin Jenni (28).

Es folgte ein Quiz, bei dem die Schüler lernten, was die Abkürzungen Aids und HIV bedeuten, wie die Krankheit übertragen wird und wie sie sich vor ihr schützen können. Anschließend überlegten sich die Jugendlichen Aktionen, mit denen sie dance4life bekannter machen können: Breakdance-Battle, Flyer verteilen und Videos ins Internet stellen, lauteten einige Vorschläge.

„Es ist immer schwierig, Schüler in dem Alter dazu zu bringen, körperlich aus sich herauszugehen. Aber ich denke, das ist ganz gut gelungen“, bilanzierte Susanne Nakip.

Source: http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/landkreis-verden/achim/kondome-waren-peinlich-900602.html

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Die ewige Freude an den Wundern der Natur

Wenn „p=0,05“ unter Ihrem positiven HIV-Test steht und Ihr Hausarzt erklärt, das bedeute, dass die Irrtumswahrscheinlichkeit fünf Prozent beträgt, werden Sie entsetzt sein: Die Chance, dass Sie Aids haben, beträgt 95 Prozent. Was Sie (und vielleicht auch der Arzt) vergessen haben: Bei angenommenen 10.000 erkrankten und zehn Millionen getesteten Personen wäre eine halbe Million Menschen irrtümlich positiv getestet worden. „Es ist leicht, mit Statistiken zu lügen“, zitiert Natalie Angier, Wissenschaftsjournalistin bei der New York Times, einen Statistiker – „aber noch leichter ist es ohne sie.“
Angier hat immer eine Pointe parat, vor allem aber kann sie Wissenschaft erzählen, als wäre es nur das etwas ausgearbeitete Ergebnis jugendlicher Neugierde. Statistik ist bei ihr bloß das Warm-up: Um dem Leser anschaulich zu vermitteln, dass Formeln, Theoreme und Modelle nicht im Gegensatz zum Leben stehen, sondern helfen, dieses zu entdecken.
Sehr amerikanisch wird vorausgesetzt, dass der Leser alles vergessen hat, was er vielleicht einmal in der Schule noch wusste, und in der Regel keine Bücher, aber umso öfter Talkshows konsumiert. Die Autorin will um jeden Preis kurzweilig und niemals abstrakt sein. Das ist für Nicht amerikaner vielleicht gewöhnungsbedürftig, doch Angiers Begabung, Wissenschaft als leibhaftige Freude an immer neuen Wundern der Natur im Kleinen und Großen zu erzählen, ist schlichtweg unwiderstehlich.
Warum zum Beispiel besteht die Welt eigentlich aus Teilchen und nicht aus Massen? Angier lässt einen Princeton-Physiker antworten: „Wenn Sie etwas replizieren möchten, machen Sie weniger Fehler, wenn es aus einzelnen Teilen und nicht aus kontinuierlichem Material besteht.“ Derlei kann man nicht im Labor testen, aber man kann es mit gutem Grund vermuten, wenn man Labor und Computer nicht als Selbstzweck, sondern als Vehikel der Neugierde auf die Schöpfung versteht. Und was bei all den Millionen Laborstunden an umstürzenden Modellen von Urknall und Erdplattentektonik, Proteinen und Pestizid-Resistenz von Insekten bislang herauskam, weiß Angier so farbig, anschaulich und witzig zu erzählen wie niemand zuvor.

Source: http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=32896&SESSID=d1d9d4c6b0027fa4b153bd97e2e349eb

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Menowin Fröhlich: Aids Vorwürfe totaler Quatsch

Vorgestern begannen die Spekulationen um eine Headline eines Artikels in der neuesten Bravo Ausgabe. “Menowin Fröhlich – Krasser Aids Skandal um den Sänger“. Ist Menowin Fröhlich HIV Positiv? Was ist da los? Das waren die ersten Gedanken. Als dann am nächsten Tag die Bravo zu kaufen war und auch erste Scans des Artikels in der Bravo auftauchten, war klar, dass alles halb so schlimm ist, wie sich die Headline anhört.
Es ging um ein Mädchen, welches Menowin Fröhlich beschuldigt hat, ihn mit Aids angesteckt zu haben. Wir konnten es kaum glauben. Kurze Zeit später konnte man dann auch schon zahlreichen Facebook Beiträgen entnehmen, dass Menowin aufgrund dieser Anschuldigung einen HIV Test hat machen lassen. Dieser sei negativ ausgefallen hieß es. Damit sollte klar sein, dass Menowin damit nichts zu tun hat.
Auch gegenüber der Bild hat er sich dazu nun geäußert und gesagt, dass er das Mädel garnicht kenne und die Vorwürfe totaler Quatsch sind. Auch in diesem Interview hat er nochmal betont, dass der HIV Test von ihm negativ ausfiel.
Mit was sich so einen öffentliche Person alles beschäftigen muss. Da ist ja fast klar, dass man kaum dazu kommt ne Platte zu machen (Nicht zu ernst nehmen den letzten Satz bitte …)

Source: http://www.pinkclusive.de/menowin-froehlich-aids-vorwuerfe-totaler-quatsch-6281/

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