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	<title>HIV Heimtest, HIV Selbsttest, HIV Schnelltest Kaufen hier. Kostenloser versand &#187; HIV schnelltest</title>
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	<description>USAID annerkannt HIV / AIDS Heimtest, HIV / AIDS Selbsttest, HIV / AIDS Schnelltest.  99,9&#38; genau und absolut vertraulich.</description>
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		<title>Präservation Glosse</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 20:41:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Verkehr Das Gesundheitsamt bläst mit Vollgas zum Angriff auf HIV-Testmüdigkeit bei jungen Leuten. Von Markus Klohr
In Sachen Gesundheitspräservation hat das Kreisgesundheitsamt längst den Grand Prix verdient. Morgen peilt die Behörde erneut die Pole-Position an und geht von 22 bis 24 Uhr auf die Piste, also: die Ludwigsburger Disco Apfelbaum im Gewerbegebiet Tammerfeld. Dort steigt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verkehr Das Gesundheitsamt bläst mit Vollgas zum Angriff auf HIV-Testmüdigkeit bei jungen Leuten. Von Markus Klohr<br />
In Sachen Gesundheitspräservation hat das Kreisgesundheitsamt längst den Grand Prix verdient. Morgen peilt die Behörde erneut die Pole-Position an und geht von 22 bis 24 Uhr auf die Piste, also: die Ludwigsburger Disco Apfelbaum im Gewerbegebiet Tammerfeld. Dort steigt die Aktion &#8220;Boxenstopp-HIV-Test&#8221;. Außer einer Ausstellung von Kondomen, inklusive Praxistest zur Handhabung derselben an einem Holzpenis, haben Discobesucher und andere Fans des geschlechtlich motivierten Rennzirkus die Möglichkeit, sich gratis und anonym auf HIV testen zu lassen.</p>
<p>Der Titel der Veranstaltung birgt ausgesprochen große Symbolkraft. Während die heutige Großelterngeneration promiskuitätstechnisch allenfalls mit dem Leiterwagen auf dem Feldweg herumspazierte, gibt die junge Generation Vollgas, wechselt ihre Geschlechtspartner wie Formel-1-Teams ihre Reifen. Deutlich weniger rasend ist aber oftmals das Interesse an Aidstests. Der Boxenstopp ist geradezu das Sinnbild für ein blitzschnelles Rein-Raus, wo abgenutzte Gummis ohne Rücksicht auf Verluste in die Ecke fliegen. Von dem Mythos des Boxenluders jetzt mal ganz zu schweigen. Einziger Makel: für die Blutentnahme steht nur ein Rotkreuzfahrzeug und kein Rennwagen zur Verfügung.</p>
<p>Trotzdem können die Discobesucher von der behördlichen Bleifußaktion einen wertvollen Leitsatz für ihr künftiges Sexualverhalten ableiten. Nein, gemeint ist hier natürlich nicht &#8220;Wer bremst, verliert&#8221;.</p>
<p>Sondern eher &#8220;Gib Gummi!&#8221;</p>
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		<title>HIV-Schnelltest beim Rastatter Gesundheitsamt</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 18:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rastatt (ps) &#8211; Ab sofort bietet das Gesundheitsamt Rastatt in seiner Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit neben dem herkömmlichen HIV-Antikörpertest (Aids-Test) und Untersuchungen auf andere sexuell übertragbare Erkrankungen auch einen HIV-Schnelltest an. Für die Durchführung reicht ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere, das Ergebnis liegt nach etwa 30 Minuten vor. Beim herkömmlichen Test wird das aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rastatt (ps) &#8211; Ab sofort bietet das Gesundheitsamt Rastatt in seiner Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit neben dem herkömmlichen HIV-Antikörpertest (Aids-Test) und Untersuchungen auf andere sexuell übertragbare Erkrankungen auch einen HIV-Schnelltest an. Für die Durchführung reicht ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere, das Ergebnis liegt nach etwa 30 Minuten vor. Beim herkömmlichen Test wird das aus einer Armvene abgenommene Blut an das Landesgesundheitsamt zur Untersuchung geschickt, bis zum Ergebnis dauert es ungefähr eine Woche.</p>
<p>Foto: dpa<br />
In einer Zeit, in der HIV-Schnellteste auch über das Internet angeboten werden, soll das neue Angebot für Personen, die sich für die Durchführung eines Schnelltestes entschieden haben, eine adäquate Beratung sowie eine korrekte Durchführung und Bewertung des Testes sicherstellen.</p>
<p>Auch der Schnelltest weist Antikörper nach. Damit kann wie beim herkömmlichen Testverfahren auch beim Schnelltest eine sichere Aussage frühestens 12 Wochen nach einem Risikokontakt gemacht werden. Ein korrekt durchgeführter negativer Schnelltest hat die gleiche Aussagekraft wie der herkömmliche Test.</p>
<p>Fällt der Schnelltest positiv aus, ist die Durchführung eines Bestätigungstestes im venösen Blut erforderlich, da der Schnelltest sehr empfindlich ist und falsch positive Resultate vorkommen können. Der Schnelltest wird nur donnerstags von 8.00 bis 12.00 Uhr durchgeführt und kostet 15 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>
<p>Der herkömmliche HIV-Antikörpertest ist weiterhin kostenlos. Alle Testungen werden anonym angeboten und finden im Anschluss an eine ausführliche Beratung statt.</p>
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		<title>Sozialarbeiterinnen mit Schülern im Gespräch über HIV</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 18:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[LUCKENWALDE &#8211; Die beiden Sozialarbeiterinnen Katrin Rüdiger und Elke Schäfer sind regelmäßig in den Schulen des Landkreises unterwegs, um Präventionsarbeit zu leisten. Zudem bieten sie in Luckenwalde und Ludwigsfelde HIV-Beratungen an.
Peinliche Fragen gibt es für sie nicht. „Aufklärung ist wichtig, um Ängste zu nehmen“, sagt Sozialarbeiterin Elke Schäfer. Nach den Herbstferien werden die Frauen wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LUCKENWALDE &#8211; Die beiden Sozialarbeiterinnen Katrin Rüdiger und Elke Schäfer sind regelmäßig in den Schulen des Landkreises unterwegs, um Präventionsarbeit zu leisten. Zudem bieten sie in Luckenwalde und Ludwigsfelde HIV-Beratungen an.</p>
<p>Peinliche Fragen gibt es für sie nicht. „Aufklärung ist wichtig, um Ängste zu nehmen“, sagt Sozialarbeiterin Elke Schäfer. Nach den Herbstferien werden die Frauen wieder in 6. Klassen Sexualaufklärung leisten.</p>
<p>„Am besten wäre es, wenn die Kinder zu Hause von ihren Eltern aufgeklärt werden und wir darauf aufbauen könnten“, sagt Katrin Rüdiger. Aus Erfahrung weiß sie, dass dies meist nicht der Fall ist und sich die Schüler ihr Wissen durchs Internet oder andere Medien aneignen. Allerdings sei dies oft nicht so tiefgreifend, wie es die Schüler vorgeben. Mädchen und Jungen, denen es peinlich ist, vor ihren Mitschülern Fragen zu Verhütungsmitteln, Sexualpraktiken oder HIV-Risiken zu stellen, können die anonyme Blackbox nutzen. Katrin Rüdiger und Elke Schäfer beantworten alle Fragen. Sie sind aber nicht nur Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Die HIV-Beratungen montags und dienstags in Ludwigsfelde (im ehemaligen Ärztehaus) und donnerstags im Gesundheitsamt in Luckenwalde werden gut angenommen. „Es kommen vor allem Personen, die sich unsicher sind und nicht wissen, ob sie sich eventuell angesteckt haben. Wir führen dann einen anonymen HIV-Test durch. Das Blut wird nach Potsdam ins Labor geschickt und eine Woche später liegt das Ergebnis vor“, sagt Elke Schäfer. Egal wie das Ergebnis ausfällt, es wird den Betroffenen nur persönlich mitgeteilt. Allerdings hatten die beiden Frauen bislang Glück: „Es gab bei uns im Gesundheitsamt bisher noch keinen positiven Befund“, sagt Katrin Rüdiger. (Von Margrit Hahn)</p>
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		<title>Nichtmal die Kirche ist eine Hilfe</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 20:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Rapogi steigt die Zahl der HIV- Infizierten täglich &#8211; auch, weil Kondome verboten sind. Vor knapp zehn Jahren reiste Joan Michelis aus Much dorthin und erfuhr von der erschütternden Situation. Doch er brachte Hilfe.
Auch für Kinder gibt es in Rapogi spezielle Kurse, in denen sie auf ein Leben mit der HIV-Infektion vorbereitet werden. Inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Rapogi steigt die Zahl der HIV- Infizierten täglich &#8211; auch, weil Kondome verboten sind. Vor knapp zehn Jahren reiste Joan Michelis aus Much dorthin und erfuhr von der erschütternden Situation. Doch er brachte Hilfe.</p>
<p>Auch für Kinder gibt es in Rapogi spezielle Kurse, in denen sie auf ein Leben mit der HIV-Infektion vorbereitet werden. Inzwischen geht die kenianische Bevölkerung immer offener mit der Erkrankung um. BILDER: RAPHAEL THELEN</p>
<p>RAPOGI / MUCH &#8211; Das Dorf Rapogi im Westen Kenias verspricht Idylle pur. Doch die Aufschriften über den Türen der flachen Gebäude trüben das Bild: „Männerstation, Kreißsaal, Labor“. Das kleine Gelände gehört zum örtlichen Krankenhaus und liegt in einer Region, in der fast die Hälfte der Bevölkerung HIV-positiv ist.<br />
Vor knapp zehn Jahren reiste Joan Michelis aus Much nach Rapogi und erfuhr von der Situation. Er beschloss zu helfen, gründete mit seinem Vater den Verein „First Aid for Kenia“ und sammelte Spenden. Durch die große Unterstützung, die er in seiner deutschen Heimatgemeinde Much erfährt, können heute mehrere Ärzte bezahlt sowie notwendige Ausstattung gekauft werden. Diese Hilfe ist für die Menschen in Rapogi oftmals lebenswichtig: „Jeden Tag hören wir von neuen Fällen. HIV ist ein Riesenproblem“, erklärt John Alila, der Assistenz-Arzt in der HIV-Station des Krankenhauses.</p>
<p>Rapogi liegt in einer der am schlimmsten von HIV betroffenen Regionen der Welt. Im Dreiländer-Eck zwischen Ruanda, Uganda und Kenia gelegen, ist es ein Knotenpunkt für Flüchtlinge, Reisende und Fernfahrer. Prostitution ist in den umliegenden Städten weit verbreitet und Polygamie eine gängige Lebensform.</p>
<p>„Die meisten Infektionen werden durch Geschlechtsverkehr übertragen“, sagt Alila. Das Krankenhaus versucht, dem Problem auf vielfältige Weise entgegenzuwirken, doch stoßen die Mitarbeiter dabei immer wieder auf Hindernisse. Vor allem traditionelle gesellschaftliche Strukturen verstärken das Problem.</p>
<p>Menschen, die infiziert sind, werden schnell stigmatisiert und von ihrer Familie ausgestoßen. Deswegen trauen sich viele nicht, einen HIV-Test zu machen oder sich zu ihrer Krankheit zu bekennen. „Manche reisen in weit entfernte Städte, andere tun einfach nichts“, schildert der Mediziner Alila. „Und manche wissen, dass sie HIV haben und benutzen dennoch keine Kondome.“</p>
<p>Das Krankenhaus versucht, in Seminaren die Menschen über den richtigen Umgang mit HIV aufzuklären. Den Betroffenen wird gezeigt, wie oft sie zur Untersuchung kommen müssen, wie sie ihre Medikamente einzunehmen haben und was sie im Umgang mit ihren Mitmenschen zu beachten haben. Ähnliche Kurse gibt es für Kinder unter zehn Jahren, denn viele werden schon im Mutterleib mit dem Aids-Erreger angesteckt. Mit einer Mischung aus Spiel und Ernst erklären die Krankenhauskräfte, wie die Kinder mit der Infektion leben können. Die eingesetzten Arzneimittel können das Leben eines Betroffenen um bis zu 20 Jahre verlängern. Die benötigten Medikamente sind in Rapogi meistens verfügbar, doch haben sie eine unerwünschte Wirkung: „Die Infizierten-Rate steigt immer noch an, weil die Menschen wissen, dass es Medikamente gibt und sich deswegen nicht vor einer Ansteckung fürchten“, berichtet Alila.</p>
<p>Gleichzeitig befindet sich die vom Franziskaner-Orden geleiteten Klinik in einem weiteren Dilemma. Denn selbst wenn ein Patient zu ihnen kommt und um Kondome bittet, kann sie diesem Wunsch nicht nachkommen. Ein Großteil der Arbeit wird von der katholischen Kirche finanziert. Und diese verbietet bis heute das Benutzen von Kondomen. Doch auch Positives gibt es zu berichten: „Die Stigmatisierung Betroffener nimmt ab. Dies macht es den Menschen leichter, zu uns zu kommen“, sagt Alila. Die Gruppe „First Aif for Kenia“ unterstützt auch Jugendgruppen im Dorf, die Gleichaltrige aufklären.</p>
<p>Schwester Victoria, die das Krankenhaus leitet, bemüht sich, dem Problem neuerdings mit Präventionsarbeit in den Dörfern zu begegnen. Doch zum einen fehlen die Mittel, um mehr als eine Schwester dafür abzustellen, und zum anderen ist es schwer, die traditionellen Strukturen zu verändern: „Trifft man die Menschen, mit denen man gestern noch über HIV gesprochen hat, dann haben sie heute schon wieder alles vergessen“, klagt sie.</p>
<p><a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1284468512026.shtml">Source</a></p>
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		<title>Interview: Jeder Sechste ist ein Freier</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 17:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Aidshilfe Kassel bietet unter anderem kostenlose und anonyme HIV-Tests an. Dabei stellt ein Arzt anhand einer entnommenen Blutprobe fest, ob eine HIV-Infektion vorliegt. Im vergangenen Jahr gab es 172 Untersuchungen.
Bei 30 Klienten handelte es sich um heterosexuelle Freier, also um Männer, die Prostituierte besuchen. Sie kamen zur Aidshilfe weil sie befürchteten, sich mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aidshilfe Kassel bietet unter anderem kostenlose und anonyme HIV-Tests an. Dabei stellt ein Arzt anhand einer entnommenen Blutprobe fest, ob eine HIV-Infektion vorliegt. Im vergangenen Jahr gab es 172 Untersuchungen.</p>
<p>Bei 30 Klienten handelte es sich um heterosexuelle Freier, also um Männer, die Prostituierte besuchen. Sie kamen zur Aidshilfe weil sie befürchteten, sich mit dem HI-Virus angesteckt zu haben. Oft suchten Freier lieber die Aidshilfe auf, als zum Hausarzt zu gehen, sagt der Geschäftsführer der Aidshilfe, Rainer Schultz. Wir befragten ihn dazu.</p>
<p>Herr Schultz, was sind das für Männer, die Freier, die zu Ihnen kommen?</p>
<p>Rainer Schultz. Geschäftsführer der Aidshilfe Kassel.<br />
Schultz: In Anbetracht von Statistiken, die besagen, dass jeder sechste Mann regelmäßig zu Prostituierten geht, handelt es sich um einen breiten Querschnitt der Gesellschaft. Dementsprechend kommen die Männer aus unterschiedlichen sozialen Situationen. Deshalb müssen wir auch ein sehr differenziertes Angebot machen. Es gibt Männer, die gehen selbstbewusst in das Gespräch und andere mit extremen Ängsten.<br />
Gibt es bei den Besuchen von Freiern in den Räumen der Aidshilfe Spitzenzeiten?</p>
<p>Rainer Schultz: Nach den Ferien, aber auch nach Messen in Frankfurt und Hannover merken wir eine deutlich verstärkte Nachfrage nach unserem Beratungsangebot.</p>
<p>Sie bieten Freiern auch Beratungsgespräche an. Worum geht es dabei in erster Linie?</p>
<p>Schultz: Prostitution ist noch immer ein tabuisiertes Thema &#8211; auch bei den Freiern. Das bedeutet für sie Schwierigkeiten, sich selbst zu schützen. Insofern stehen Fragen von Übertragungswegen und eine Risikoabschätzung im Mittelpunkt. Die zentrale Frage lautet in den meisten Fällen: Kann was passiert sein? Dann haben wir die Möglichkeit, einen HIV-Test zu machen.</p>
<p>Aber auch für Männer, deren Kenntnis über Aids groß ist, können irrationale Ängste im Raum stehen. Eben weil das eigene Verhalten oft mit Scham besetzt ist. Großen Raum nimmt die Frage ein: Wie gehe ich mit dem Thema in der Partnerschaft um? Was bedeutet das für meine Partnerin? Das ist für viele Freier die größte Schwierigkeit.</p>
<p>Müssen Sie Ihren Klienten oft mitteilen, dass sie sich angesteckt haben?</p>
<p>Schultz: Nein, das ist zum Glück die Ausnahme.</p>
<p>Worin besteht Ihre Hilfe?</p>
<p>Schultz: In Beratung rund um das Thema HIV und sexuell übertragbare Krankheiten. Wir arbeiten mit Ärzten zusammen und können gegebenenfalls die Klienten weitervermitteln.</p>
<p>Was ist wünschenswert oder verbesserungswürdig?</p>
<p>Schultz: Mit dem gemeinsamen Projekt, das wir mit dem Verein Frauen informieren Frauen machen, möchten wir die Arbeit vor Ort intensivieren. Außerdem wollen wir im Online-Bereich aktiver werden. Damit versprechen wir uns eine noch bessere Möglichkeit, Kontakt zu den Freiern aufzunehmen.</p>
<p>Source: <a href="http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/jeder-sechste-freier-894694.html">hna</a></p>
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		<title>Elke Schäfer und Katrin Rüdiger sprechen mit Schülern über HIV-Risiken</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 15:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[LUCKENWALDE &#8211; Die beiden Sozialarbeiterinnen Katrin Rüdiger und Elke Schäfer sind regelmäßig in den Schulen des Landkreises unterwegs, um Präventionsarbeit zu leisten. Zudem bieten sie in Luckenwalde und Ludwigsfelde HIV-Beratungen an.
Peinliche Fragen gibt es für sie nicht. „Aufklärung ist wichtig, um Ängste zu nehmen“, sagt Sozialarbeiterin Elke Schäfer. Nach den Herbstferien werden die Frauen wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LUCKENWALDE &#8211; Die beiden Sozialarbeiterinnen Katrin Rüdiger und Elke Schäfer sind regelmäßig in den Schulen des Landkreises unterwegs, um Präventionsarbeit zu leisten. Zudem bieten sie in Luckenwalde und Ludwigsfelde HIV-Beratungen an.</p>
<p>Peinliche Fragen gibt es für sie nicht. „Aufklärung ist wichtig, um Ängste zu nehmen“, sagt Sozialarbeiterin Elke Schäfer. Nach den Herbstferien werden die Frauen wieder in 6. Klassen Sexualaufklärung leisten. „Am besten wäre es, wenn die Kinder zu Hause von ihren Eltern aufgeklärt werden und wir darauf aufbauen könnten“, sagt Katrin Rüdiger. Aus Erfahrung weiß sie, dass dies meist nicht der Fall ist und sich die Schüler ihr Wissen durchs Internet oder andere Medien aneignen. Allerdings sei dies oft nicht so tiefgreifend, wie es die Schüler vorgeben.</p>
<p>Mädchen und Jungen, denen es peinlich ist, vor ihren Mitschülern Fragen zu Verhütungsmitteln, Sexualpraktiken oder HIV-Risiken zu stellen, können die anonyme Blackbox nutzen. Katrin Rüdiger und Elke Schäfer beantworten alle Fragen.</p>
<p>Sie sind aber nicht nur Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Die HIV-Beratungen montags und dienstags in Ludwigsfelde (im ehemaligen Ärztehaus) und donnerstags im Gesundheitsamt in Luckenwalde werden gut angenommen. „Es kommen vor allem Personen, die sich unsicher sind und nicht wissen, ob sie sich eventuell angesteckt haben. Wir führen dann einen anonymen HIV-Test durch. Das Blut wird nach Potsdam ins Labor geschickt und eine Woche später liegt das Ergebnis vor“, sagt Elke Schäfer. Egal wie das Ergebnis ausfällt, es wird den Betroffenen nur persönlich mitgeteilt. Allerdings hatten die beiden Frauen bislang Glück: „Es gab bei uns im Gesundheitsamt bisher noch keinen positiven Befund“, sagt Katrin Rüdiger. </p>
<p>Source: <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11895446/61939/Elke-Schaefer-und-Katrin-Ruediger-sprechen-mit-Schuelern.html">maerkischeallgemeine.de</a></p>
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		<title>HIV-Schnelltest</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 17:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>- 01.10: Checkpoint L*A*S*H – Kostenloser und anonymer HIV-Schnelltest von 18:00-20:00 Uhr. Infos unter www.check-lash.de, Ort: Plus e.V., Alphornstraße 2a, Ma, keine Anmeldung erforderlich!</p>
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		<title>Langwierige Behandlung mit Nebenwirkungen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 13:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Keine Zahlen zu HIV-Infizierten im Kreis / Urteil gegen No-Angels-Sängerin auch in Lübbecke ein Thema
Kreis Minden-Lübbecke. Das Urteil im HIV-Prozess gegen No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa ist gesprochen: Zwei Jahre Haft auf Bewährung bekommt die 28-Jährige, weil sie laut Gericht einen Sexualpartner mit dem tödlichen Virus angesteckt hat. HIV ist auch ein Thema im Kreis. Wie viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Zahlen zu HIV-Infizierten im Kreis / Urteil gegen No-Angels-Sängerin auch in Lübbecke ein Thema</p>
<p>Kreis Minden-Lübbecke. Das Urteil im HIV-Prozess gegen No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa ist gesprochen: Zwei Jahre Haft auf Bewährung bekommt die 28-Jährige, weil sie laut Gericht einen Sexualpartner mit dem tödlichen Virus angesteckt hat. HIV ist auch ein Thema im Kreis. Wie viele Menschen hier allerdings mit der Diagnose leben, ist unbekannt.</p>
<p>&#8220;Für den Kreis Minden-Lübbecke veröffentlicht das Robert-Koch Institut wegen zu kleiner Fallzahlen keine regionalen Ergebnisse&#8221;, sagt Susanne Glasmacher, Pressesprecherin des Instituts. Zahlen gibt es nur für den gesamten Regierungsbezirk Detmold. Hier wurden im vergangenen Jahr 51 HIV-Neu-Diagnosen gezählt, 2001 noch 14. &#8220;Das ist ein deutlicher Anstieg&#8221;, sagt Glasmacher. </p>
<p>Das Gesundheitsamt des Kreises bietet seit 1999 anonyme HIV-Tests an. Amtsärztin Dr. Elke Lustfeld: &#8220;Seit 2006 haben wir steigende Untersuchungszahlen.&#8221; Im Jahr 2009 war einer von 151 Tests positiv, seit 2000 sind insgesamt 1.373 Tests durchgeführt worden, von denen acht positiv ausfielen.</p>
<p>Peter Struck ist Geschäftsführer der Aids-Hilfe in Bielefeld. Zu ihm kommen auch Infizierte aus dem Kreis Minden-Lübbecke. Wie viele im Kreis tatsächlich mit dem HI-Virus leben, kann er nicht sagen: &#8220;Die Beratung findet häufig anonym statt, per Mail oder Telefon.&#8221; </p>
<p>Struck ist seit 24 Jahren Geschäftsführer der Aids-Hilfe – eine Zeit, in der sich der Umgang mit dem Virus verändert habe: &#8220;Mittlerweile lassen sich mehr Menschen als noch in den Achtzigern testen.&#8221; Je früher die Menschen von ihrer Infektion wüssten, desto höher seien ihre Überlebenschancen. &#8220;Trotzdem kann die Krankheit noch immer nicht geheilt werden.&#8221; Das weiß auch Julia Jakob von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Sie meint: &#8220;Die Menschen sind mittlerweile gut über die Krankheit informiert, aber nach wie vor ist die Aufklärung wichtig im Kampf gegen Aids. Eine Sorglosigkeit darf sich nicht einstellen.&#8221; </p>
<p>Sozialpädagogin Astrid Volkening macht seit sechs Jahren die Aids-Prävention für die AWO im Kreis. Sie berät an Schulen und auch in der AWO in Lübbecke zu Fragen im Zusammenhang mit Aids und Sexualität. &#8220;Aids ist nach wie vor ein Tabu-Thema, das hat man am Fall Nadja Benaissa gesehen. Wenn es die Diskriminierungen im Zusammenhang mit der Krankheit nicht geben würde, würde es Infizierten viel leichter fallen, darüber zu sprechen&#8221;, sagt Volkening. </p>
<p>Für die Experten ist klar: Prävention steht an erster Stelle. &#8220;Eine Behandlung ist möglich und auch erforderlich aber langwierig und meistens mit erheblichen Nebenwirkungen belastet&#8221;, sagt Dr. Lustfeld. </p>
<p>Source: <a href="http://www.nw-news.de/lokale_news/luebbecke/luebbecke/3720638_Langwierige_Behandlung_mit_Nebenwirkungen.html">nw-news.de</a></p>
<p><a href="http://www.easytests.de/" title="HIV Heimtest">HIV Heimtest</a> |<br />
<a href="http://www.easytests.de/" title="HIV Schnelltest">HIV Schnelltest</a></p>
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		<title>Die ewige Freude an den Wundern der Natur</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 17:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn „p=0,05“ unter Ihrem positiven HIV-Test steht und Ihr Hausarzt erklärt, das bedeute, dass die Irrtumswahrscheinlichkeit fünf Prozent beträgt, werden Sie entsetzt sein: Die Chance, dass Sie Aids haben, beträgt 95 Prozent. Was Sie (und vielleicht auch der Arzt) vergessen haben: Bei angenommenen 10.000 erkrankten und zehn Millionen getesteten Personen wäre eine halbe Million Menschen irrtümlich positiv getestet worden. „Es ist leicht, mit Statistiken zu lügen“, zitiert Natalie Angier, Wissenschaftsjournalistin bei der New York Times, einen Statistiker – „aber noch leichter ist es ohne sie.“<br />
Angier hat immer eine Pointe parat, vor allem aber kann sie Wissenschaft erzählen, als wäre es nur das etwas ausgearbeitete Ergebnis jugendlicher Neugierde. Statistik ist bei ihr bloß das Warm-up: Um dem Leser anschaulich zu vermitteln, dass Formeln, Theoreme und Modelle nicht im Gegensatz zum Leben stehen, sondern helfen, dieses zu entdecken.<br />
Sehr amerikanisch wird vorausgesetzt, dass der Leser alles vergessen hat, was er vielleicht einmal in der Schule noch wusste, und in der Regel keine Bücher, aber umso öfter Talkshows konsumiert. Die Autorin will um jeden Preis kurzweilig und niemals abstrakt sein. Das ist für Nicht amerikaner vielleicht gewöhnungsbedürftig, doch Angiers Begabung, Wissenschaft als leibhaftige Freude an immer neuen Wundern der Natur im Kleinen und Großen zu erzählen, ist schlichtweg unwiderstehlich.<br />
Warum zum Beispiel besteht die Welt eigentlich aus Teilchen und nicht aus Massen? Angier lässt einen Princeton-Physiker antworten: „Wenn Sie etwas replizieren möchten, machen Sie weniger Fehler, wenn es aus einzelnen Teilen und nicht aus kontinuierlichem Material besteht.“ Derlei kann man nicht im Labor testen, aber man kann es mit gutem Grund vermuten, wenn man Labor und Computer nicht als Selbstzweck, sondern als Vehikel der Neugierde auf die Schöpfung versteht. Und was bei all den Millionen Laborstunden an umstürzenden Modellen von Urknall und Erdplattentektonik, Proteinen und Pestizid-Resistenz von Insekten bislang herauskam, weiß Angier so farbig, anschaulich und witzig zu erzählen wie niemand zuvor.</p>
<p>Source: <a href="http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=32896&#038;SESSID=d1d9d4c6b0027fa4b153bd97e2e349eb">http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=32896&#038;SESSID=d1d9d4c6b0027fa4b153bd97e2e349eb</a></p>
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		<title>Freispruch für HIV-Erkrankten</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 17:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Gericht hat einen 34-jährigen Hamburger vom Vorwurf freigesprochen, zwei Frauen wissentlich mit HIV infiziert zu haben. Vor der Urteilsverkündung im Amtsgericht Hamburg-Harburg am Mittwoch hatte auch die Staatsanwaltschaft auf Freispruch plädiert. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der ehemalige Callboy nichts von seiner Infizierung gewusst hatte, als er mit den beiden Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gericht hat einen 34-jährigen Hamburger vom Vorwurf freigesprochen, zwei Frauen wissentlich mit HIV infiziert zu haben. Vor der Urteilsverkündung im Amtsgericht Hamburg-Harburg am Mittwoch hatte auch die Staatsanwaltschaft auf Freispruch plädiert. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der ehemalige Callboy nichts von seiner Infizierung gewusst hatte, als er mit den beiden Frauen von 2000 bis 2006 eine sexuelle Beziehung einging. Zwar hatte der Mann bereits im Dezember 2005 einen HIV-Test machen lassen, wurde aber von seinem Arzt nicht über das Ergebnis informiert. Die beiden Frauen hatten vor der Urteilsverkündung ihre Nebenklage zurückgezogen. dpa</p>
<p>Source: <a href="http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article8957287/Freispruch-fuer-HIV-Erkrankten.html">http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article8957287/Freispruch-fuer-HIV-Erkrankten.html</a></p>
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